Das Wesen des Tschechoslowakischen Wolfshundes
Allgemeine Informationen:
Der Tschechoslowakische Wolfshund ist ein sehr temperamentvoller und sehr aktiver Hund. Dessen Sinne hoch entwickelt sind, vor allem Orientierungs- und Verteidigungssinn. Der Tschechoslowakische Wolfshund ist ein sehr selbständiger, lebendiger Hund, der durch seine Würde sehr beeindruckend ist.
Seine Beziehung zu seinem Herrn ist mehr partnerschaftlich geprägt als ergeben.
Seine psychische Reife erreicht er im Alter von zwei bis drei Jahren.
Seine Unwilligkeit, sich unterzuordnen (jedoch, nicht zu Arbeiten), erfordert sehr viel Geduld. Doch diese Geduld zahlt sich später in einer außerordentlichen guten Beziehung zum Herren und hervorragenden Arbeitsergebnissen aus. Die Erfahrung mit Tschechoslowakischen Wolfshunden bestätigt die Harmonie der Eigenschaften, die vom Wolf und Hund ererbt wurden. Gehorsam und Führigkeit, Widerstandskraft, konzentrierte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.
Seine Ausdauer ist sehr bewundernswert und übertrifft die eines Großteils andere Rassen um volle 100%.
Als Radbegleiter schaffte der Tschechoslowakische Wolfshund leicht die 100 Kilometer.
Hervorragend bewährt sich der Tschechoslowakische Wolfshund auch in der Fährtenarbeit, was ihn nicht nur als Schutz-, sondern auch als Rettungs- und Lawinenhund prädestiniert. Er ist ausgesprochen widerstandsfähig gegen jegliche Witterungsbedinungen, ausdauernd, kraftvoll, besitzt hervorragende Orientierungsfähigkeit, ist gelehrig und reagiert schnell.
Äußeres Erscheinungsbild:
Der Wolfshund ist ein großer Arbeitshund, schnell, leichtfüßig, frei und sehr elegant in der Bewegung.
Seine charakteristische Gangart ist fließend und anscheinend mühelos. Die Proportionen und die Form seines Körpers spiegeln das grundlegend ausgewogene Verhältnis von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer wieder.
Charakter und Wesensmerkmale:
Kadavergehorsam sollte man von einem Wolfshund nicht erwarten, denn ihm fehlt die vielen Hunderassen eigene Unterwerfungsbereitschaft. Innerhalb der Familie sucht er sich seine Bezugsperson selbst aus. Er betrachtet seine Familie als sein Rudel. Welchen Platz er darin einnimmt, sollten allerdings "seine" Menschen bestimmen.
Sehr wichtig ist, der THW braucht Gesellschaft und Bewegung!
Wenn Sie seine Bedürfnisse erfüllen und ihn körperlich wie auch geistig fordern, so ist er ein anpassungsfähiger Hund. Erhält er allerdings nicht genug Aufmerksamkeit und Auslauf, so ist er schnell gelangweilt und kommt auf dumme Gedanken. Dann kann es passieren, dass er die Wohnung auf den Kopf stellt. Auch das alleine bleiben muss rechtzeitig mit dem noch jungen Welpen geübt werden.
Jeder, der entschlossen ist, einen solchen Hund in die Familie aufzunehmen, muss sich also darauf einstellen, dass er in Zukunft ein paar Stunden des Tages gemeinsam mit seinem Hund bei Wind und Wetter durch die Natur streift.

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